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Im Rosenheim trafen sich am 01.03.2012 zum ersten Mal neun Interessenten, um verschieden Vorschläge für ein Kulturcafé zusammen zu tragen. Verschiedene Leerstände in Sölde wären zwar als Betrieb denkbar, aber noch fehlt in Sölde ein Betreiber, der sich hierfür interessiert. Von Bauerncafé in der Nähe der Emscher, an der Sölder Straße bis hin zu Lesungen, Ausstellungen an verschiedenen Örtlichkeiten reichten die Ideen. Die Projektgruppe wird bis Mai eine Bestandsaufnahme der verschiedenen Möglichkeiten vornehmen.
Interessenten an der Projektgruppe melden sich bitte bei: Jutta Stratmann, Tel: 403180
Beim Sölder Bürgerforum am 22. Januar drehte sich diesmal alles um die Kultur. Petra Emig vom Seniorenbüro
Aplerbeck moderierte die vierte Zusammenkunft des Bürgerforums Sölde in der evangelischen Georgskirchengemeinde. Herr Pfarrer Biederbeck begrüßte als Gastgeber die mehr als 30 Teilnehmer
und stellte das breite Spektrum an ehrenamtlichen Aktivitäten innerhalb der Gemeinde in Sölde vor. Zum Themenschwerpunkt „Kulturcafé“ war die Malerin Ulla Kallert als frühere Inhaberin des Künstlercafés Kavado im Kreuzviertel eingeladen worden, aus ihren Erfahrungen zu berichten. Sie benannte als Erfolgskriterien für ein (Kultur-) Café vor allem das ständige Streben nach Qualität, preiswerte, biologisch einwandfreie Speisen sowie eine Wohlfühlatmosphäre für alle Besucher. Die Teilnehmer des Forums waren sich darüber einig, dass in Sölde der Bedarf an einem Kulturcafé als „Ort der Begegnung“ besteht. Ein Café mit angeschlossenem Veranstaltungsraum für Lesungen, kleine Konzerte, Malkurse oder Bewegungsangebote wäre ebenfalls der Wunsch vieler Teilnehmer.
Ein Publikumsplus wäre
vielleicht sogar ein Café am Emscher-Radweg. Als erster Schritt oder als Alternative kam der Vorschlag, im Wechsel ein Kulturcafé anzubieten, z.B. in den Räumen der evangelischen und katholischen Kirche oder des Seniorenzentrums in der Rosenstraße. Die Teilnehmer des Bürgerforums verständigten sich darauf, eine „Konzeptgruppe Künstlercafe“ zu gründen, die bis zum nächsten Forum erste konkrete Vorschläge und Ideen für ein Café entwickeln will. Das Bürgerforum Sölde bittet interessierte Künstlerinnen und Künstler sowie interessierte Sölder Akteure um ihre Ideen, Vorschläge und/ oder ihre aktive Teilnahme am geplanten Projekt.
Sie können sich melden bei den Ansprechpartnerinnen Jutta Stratmann, Tel. 40 31 80, Susanne Skaliks-Weitner, Tel. 187151-26, Ute Mais, Tel. 40 35 30 oder Petra Emig, Tel. 50 29 39 0. www.wir-vorort.de
Das Sölder Bürgerforum, das sich in 2010 das erste Mal getroffen hat, um Ideen und Anliegen der Menschen aufzunehmen, weiter zu tragen und gemeinsam Projekte auf den Weg zu bringen, hat sich am Sonntag im Haus der Freiwilligen Feuerwehr in der Nathmerichstraße in Sölde getroffen. Auf dem nun dritten Treffen des Forums stellte
Uwe Diederich, Mitglied der Sölder Feuerwehr die Aufgaben und Struktur der Feuerwehr in Dortmund insgesamt sowie die Besonderheiten des Sölder Löschzuges vor. Gespannt lauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seinem Vortrag, der die Bedeutung der Sölder Feuerwehr und deren guten Zustand dank der guten Aus- und Fortbildung, die hier geleistet wird, darstellte.
Die Gewinnung und Begleitung des „Nachwuchses“, die über eine aktive Freizeitgestaltung und Heranführung an die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr stattfindet, beeindruckte ebenso wie die Einsatzbeispiele, die an vielen Stellen in Dortmund, im Flughafenbereich, bei Sonder- und überregionalen Ereignissen geleistet werden. Die Übernahme der Verantwortung der Feuerwehr, sowohl im hauptamtlichen als auch im freiwilligen Bereich und die schnelle Einsatzbereitschaft, die im Alltag bei Notsituationen vorhanden ist, wurde anschaulich dargestellt.
Ein weiteres Thema war das Thema „Rauchmelder“, die in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern noch unzureichend in den Privathaushalten eingebaut sind. Für deren Einbau warb Herr Diederich eindringlich, indem er die Gefahr eines Hausbrandes und die zu vermeidenden Folgen durch den einfachen Einsatz dieser Alarmmelder verdeutlichte.
Die Organisationsgruppe des Bürgerforums hat mit diesem Vortrag seine Serie der Vorstellung von Vereinen, Initiativen und anderen wichtigen Organisationen in Sölde gestartet. Das Bürgerforum hat sich auch für die nächsten Monate wieder viel vorgenommen. Seit Oktober findet jeden ersten Donnerstag im Monat von 15 bis 16 Uhr eine Sprechstunde im Jugendtreff an der Hövelteichstraße statt. Hier kann sich jeder hinwenden, der Anregungen für Sölde hat, Informationen braucht oder Unterstützung in verschiedenen Lebenslagen sucht.
Dass das Bürgerforum offen für alle Generationen ist und weiter für eine Kooperation der verschiedenen Akteure in Sölde eintritt, zeigt sich beispielsweise an den verschiedenen Orten, an denen das Forum stattfindet. Die älteren Mitbewohner des Rosenheims haben den Zustand der nahe gelegenen Brücke zum Sölder Wäldchen bemängelt. Dies wird nun bald behoben sein. Kinder und Jugendliche haben im Rahmen der Sommerspiele die verschiedenen öffentlichen Plätze in Sölde besucht und aus ihrer Sicht Vorschläge für eine Verbesserung erstellt. Weiter möchte das Bürgerforum für mehr gegenseitige Unterstützung werben. So werden im Rahmen des Projektes „Nachbarschaftshelfer Aplerbeck“ auch in Sölde Interessenten gesucht. Weitere Informationen stehen auf dem Internetportal des Bürgerforums www.wir-vorort.de, zur Verfügung. Das nächste Bürgerforum findet am 22.Januar 2012 statt.

Nach dem erfolgreichen ersten Bürgerforum Sölde im September vergangenen Jahres wurden nun auf dem zweiten Bürgerforum am Sonntag, dem 29. Mai, von 15 - 18 Uhr im Bistro des Rosenheims Ideen, die nach dem ersten Forum umgesetzt wurden sowie weiteres bestehendes Engagement in Sölde vorgestellt. In loser Folge sollen die Treffen des Bürgerforums ca. zweimal im Jahr in einer Einrichtung in Sölde stattfinden. Diesmal also im Seniorenzentrum, das Kaffee und Kuchen und den Konferenzraum zur Verfügung stellte.
Herr Ehmann als verantwortlicher Pflegedienstleiter des Seniorenzentrums begrüsste die ca. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und stellte die Möglichkeiten zum Engagement in der Einrichtung vor. Frau Austermann, die bereit seit Jahren hier aktiv ist, bewies, dass Engagement Sinn hat und gleichzeitig Freude machen kann.
Frau Osterborg als Leiterin des Familienzentrums in der Nathmerichstraße stellte zusammen mit der „Lesepatin“ Frau Piechota das Engagement für Kinder in der Einrichtung vor.

In dem zu Beginn des Jahres umgezogenen Jugendtreff an der Hövelteichstraße 2 ist inzwischen eine Kochgruppe gestartet, in der eine Ehrenamtliche mit einer Gruppe von 10 - 16 Kindern und Jugendlichen zusammen kocht. Der Speiseplan richtet sich nach den Wünschen der Kinder und Jugendlichen. Jeden ersten Dienstag im Monat von 17 bis 19 Uhr findet diese Aktion statt, zu der auch weitere interessierte Jugendliche herzlich willkommen sind. Hier finden auch in lockerer Atmosphäre Hausaufgabenunterstützung und Gespräche durch das Ehepaar Nagel statt. Frau Michalski als Leiterin der Einrichtung berichtete von dem Gewinn, den die Einrichtung durch das Miteinander der verschiedenen Generationen hat und wünscht sich noch mehr solche Mitstreiter.
Frau Mais von der Initiativgruppe des Bürgerforums berichtete über den Stand der Renovierung der Brücke, die vom Seniorenzentrum direkt in das angrenzende Wäldchen führt. Die freiwillige Feuerwehr Sölde hat sich bereit erklärt, die Arbeiten hierfür durchzuführen und wird bald damit starten können. Weitere Planungen bestehen in der Unterstützung von Menschen bei dem Ausfüllen von Formularen und Anträgen bei Behörden, ein Projekt der Caritas, das Frau Skaliks-Weitner vorstellte. Angesiedelt wird es in der Sparkasse Sölde. Frau Emig vom Seniorenbüro Aplerbeck berichtete von der Einführung regelmäßiger Sprechstunden unter dem Titel „Mit Rat und Tat“ für alle möglichen Lebensfragen im Jugendtreff, jeden ersten Donnerstag im Monat von 15 bis 16 Uhr, beginnend am 6. Oktober 2011.
Ein weiterer Erfolg des ersten Bürgerforums ist die Einrichtung einer Internetseite für Sölde. Unter
www.wir-vorort.de sollen in Zukunft alle Aktivitäten des Bürgerforums, Vereine, Kirchengemeinden, Einrichtungen, Stiftungen und Unternehmen vorgestellt werden. Menschen, die sich in und für Sölde engagieren wollen, finden hier Ansprechpartner. Vereine, Gruppen und Einrichtungen, die Aktive gewinnen wollen, können eine „Suchmeldung“ aufgeben. Jetzt wird kräftig in der Öffentlichkeit geworben, damit alle relevanten Gruppen und Organisationen sich auf der Seite präsentieren. Hierzu werden bald alle Vereine vom Bürgerforum einen Brief erhalten. Herr Udo Richter hat die Seite erstellt und übernimmt für die erste Zeit die Pflege der Homepage.
Nach einer Einlage des Flötenkreises des Bezirks Sölde der Ev. Georgskirchengemeinde mit Erläuterungen zu den neun verschiedenen Flöten des Ensembles wurde nach weiteren Ideen und Vorschlägen der Teilnehmerrunde gefragt. Neben konkreten Wünschen nach Kontakten und sportlichen Aktivitäten, die sofort beantwortet werden konnten, gab es von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums den Wunsch, einen Briefkasten in unmittelbarer Nähe oder zumindest einen Abholdienst für ihre Post zu installieren.
Ein weiterer Bedarf zeigte sich in der bereits seit Jahren bestehenden Unzulänglichkeit des Sölder Bahnhofs. Für Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte und Eltern mit Kinderwagen ist er kaum nutzbar. Die Bezirksvertretung hat hierzu bereits einige Eingaben vorgebracht, es besteht die Hoffnung, dass der Zugang und der Bahnhofstunnel doch noch eine Umgestaltung erfährt. Herr Diederichs von der Freiwilligen Feuerwehr wies darauf hin, dass Rollstuhlfahrer, die auf dem Bahnhof keine Möglichkeit finden, von dort fortzukommen, die „112“ anrufen können, um schnellstmöglich eine Transporthilfe zu erhalten. Dies gehört zu den Pflichtaufgaben der Feuerwehr. Auch wurden vermehrt Sitzgelegenheiten an den Bushaltestellen gewünscht. Ein weiterer Vorschlag wurde zur Neugestaltung des Denkmalplatzes und des angrenzenden Eckgrundstückes zu einem Bürgerpark eingebracht. Dieser wurde von vielen Beteiligten positiv aufgenommen und soll durch eine kleine Gruppe weiter verfolgt werden.
Der Initiativkreis des Bürgerforums wünscht sich auch weiterhin eine rege Beteiligung. Das nächste Bürgerforum soll im Herbst oder Winter stattfinden. Angedacht ist eine Themenreihe, auf der sich wichtige Institutionen und Gruppen vorstellen können.